Energieaudits für Nicht-KMU

Das am 15.04.2015 verabschiedete Energiedienstleistungsgesetz verpflichtet alle Nicht-KMU zur Durchführung von Energieaudits nach DIN 16247-1 (Deadline 05.12.). Unternehmen sind nun damit konfrontiert, das kurzfristig erlassene Gesetz umzusetzen, um den angekündigten Strafzahlungen von bis zu 50.000,- Euro zu entgehen. Die gleichzeitig schlechte Verfügbarkeit von zugelassenen Energieauditoren stellt hier ein zentrales Problem dar. Es ist deshalb fraglich, ob und wie die BAFA entsprechende Forderungen geltend macht. Wir bleiben dran und informieren Sie gern!

Meike

Meike Cordts (Beraterin – cordts@ecco.de)

Lebenswegbetrachtung im Zuge der Revision der ISO 14001

Zu den wesentlichen Änderungen im Zuge der Revision der ISO 14001 gehört der Nachweis einer Lebenswegbetrachtung bei der Ermittlung bedeutender Umweltaspekte.  Danach sollen auch die Rohstoffgewinnung, die Entwicklung, die Herstellung, der  Transport, die Nutzung und Entsorgung der Unternehmensleistungen im Zuge der Bestimmung relevanter Umweltaspekte einbezogen werden.  Dabei kann – was ausdrücklich erwähnt wird – auf die Aufstellung einer detaillierten Ökobilanz verzichtet werden. Eine „sorgfältige Betrachtung“ der steuer- und beeinflussbaren Phasen des Lebensweges gilt als ausreichend.

Was heiß nun aber:

„[…] sorgfältige Betrachtung der Abschnitte des Lebensweges […]“

Für die Bestimmung der bedeutenden Umweltaspekte (entlang des Lebensweges) gibt es kein einzelnes – quasi zugelassenes – Verfahren. Grundsätzlich gilt gleichwohl: Um Verbesserungspotentiale ableiten zu können, sollten die Stoff- und Energieströme so differenziert wie möglich bestimmt werden. Nur so kann lokalisiert werden, wo Emissionen, Abfälle, Ressourcenverbrauch etc. verringert werden können. Das heißt aber nicht, dass Unternehmen jetzt für jedes Produkt, jede Komponente oder jeden Rohstoff eine gesonderte Lebenswegbetrachtung vornehmen  müssen.  Tätigkeiten, Produkte und Dienstleistungen können bspw.  gruppiert oder kategorisiert werden, wenn diese gemeinsame oder ähnliche Eigenschaften haben. Ob die Betrachtung des Lebensweges jeweils notwendig ist,  hängt dabei von verschiedenen Kriterien ab – diese können den vermuteten Umweltaspekt selbst betreffen (z. B. Typ, Größe, Häufigkeit etc.) oder auch die vermutete Umweltauswirkung (z. B. Ausmaß, Schwere, Dauer, Exposition).

Karsten

Karsten Uphoff (Berater – uphoff@ecco.de)

Dokumentenmanagement für IMS

Insbesondere im Bereich der Managementsysteme ist ein funktionierendes Dokumentenmanagementsystem wichtig und kann viel Arbeit ersparen! Die Lenkung von Dokumenten sowie die Lenkung von Aufzeichnungen aus den internationalen Normen, wie ISO 9001 oder ISO 14001, stellen Ansprüche an die Verfügbarmachung aktueller Informationen sowie an ihre Dokumentation. Hier bietet SharePoint Lösungen.

Dokumente können in Bibliotheken mit entsprechenden Metadaten (beschreibenden Informationen – bspw. Kategorie, Abteilung, …) abgelegt werden. Die Dokumente können von Mitarbeitenden mit entsprechender Berechtigung ausgecheckt und bearbeitet werden. Personen mit Genehmigungsrechten können diese freigeben, veröffentlichen und/oder genehmigen. Eine Versionsverwaltung speichert darüber hinaus alle Veränderungen mit Datum und Kommentaren.

Drag & Drop sowie die Integration in den Explorer und den Arbeitsplatz machen das Arbeiten extrem einfach. Ein Highlight ist auch die Individualisierung der Ansicht, die Filtermöglichkeiten, Kategorisierungen, Gantt-Charts oder Datenblattansichten zum schnellen bearbeiten der Metadaten bieten. Die starke Verknüpfung & Abstimmung mit der dominanten Office-Software von Microsoft ist ein weiterer Vorteil.

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Jens

Jens Heinemann (Berater – heinemann@ecco.de)